2016 – Südafrika – Climb Higher Youth Development

„Education is the most powerful weapon which you can use to change the world.”
(Nelson Mandela)

Kapstadt ist eine Welt-Metropole: Es gibt reiche Gegenden mit schicken Boutiquen, weltberühmte Golfplätze und die modernen Stadien der Fußball-WM 2010. Begibt man sich aber etwas außerhalb des Stadtzentrums, erfährt man die Schattenseite dieser afrikanischen Stadt: Kilometerlang erstrecken sich die sogenannten Townships mit ihren Wellblechhütten, wo vorwiegend schwarze Menschen nach wie vor unter primitivsten Verhältnissen leben.

Die Bewohner dieser Townships haben mit sehr großen Problemen wie Armut, HIV, Kriminalität oder Alkohol- und Drogenmissbrauch zu kämpfen. Es ist schwer für sie, einen Job zu finden, von dem sie und ihre Familien leben können. Von Geld für Bildung für die Kinder ganz zu schweigen!

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Fotos: Andreas Taugenbeck

Um Jugendlichen aus diesen sozialen Brennpunkten die Möglichkeit zu geben, ihr zukünftiges Leben anders zu gestalten als es bisher verlaufen ist, gründeten Ronald Adendorf und Neil Oortman 2013 das Climb Higher Youth Development Centre. Anfangs leisteten sie ihre Arbeit in einem Freizeitzentrum. Seit Frühjahr 2015 haben sie ein eigenes Haus angemietet, in dem sie Kinder und Jugendliche von der Straße fest aufnehmen können.

Das Climb-Higher-Haus befindet sich in Kraaifontein, einem Vorort von Kapstadt. Es bietet momentan Platz für 15 Jugendliche und junge Erwachsene. Betreut werden die Jugendlichen von Erziehern, Voluntären (Freiwilligen), Sozialarbeitern und einer Krankenschwester. Zusätzlich zur stationären Unterbringung werden auch weitere Jugendliche aus den Townships betreut. Sie können dort ihre Nachmittage und Ferien verbringen und erhalten ein warmes Essen. Momentan liegt der Schwerpunkt des Projekts darin, gemeinsam mit den Jugendlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erlernen, damit sie später am Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Um sie im Umgang mit den sozialen Problemen zu unterstützen, wird Aufklärungsarbeit in den Bereichen Alkohol- und Drogenmissbrauch und HIV-Prävention geleistet. Daneben können die Jugendlichen an sinnvollen Freizeitaktivitäten, wie Sportangeboten oder Wandertouren teilnehmen.

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Fotos: Andreas Taugenbeck

Ein weiterer Meilenstein, den sich das Climb-Higher-Projekt gesetzt hat, ist der Aufbau einer eigenen Schule, damit die Kinder der Townships die Möglichkeit auf einen Schulabschluss erhalten. Dies würde für sie bedeuten, dass sie einen Beruf erlernen und ausüben können und sich eine eigene, sichere Existenz aufbauen können.

Der Pollenfelder Andreas Taugenbeck hat 2009 als Freiwilliger bei einem sozialen Projekt in Südafrika mitgearbeitet. Er ist seither regelmäßig in Afrika unterwegs um verschiedene gemeinnützige Organisationen zu unterstützen. Er kennt das Climb-Higher-Projekt und die Verantwortlichen persönlich – im Februar 2016 wird er das Projekt wieder besuchen. Er kümmert sich darum, dass unsere Spenden zu 100% an der richtigen Stelle ankommen und wird uns auf dem Laufenden halten, was mit unseren Spendengeldern Gutes bewirkt werden kann…

Das Climb-Higher-Team und alle ihre Jugendlichen sagen schon jetzt:

„Baie Dankie vir jou hulp – Vielen Dank für eure Hilfe!“

 

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Fotos: Andreas Taugenbeck